Nach dem überraschend angekündigten Rücktritt von David Koca unmittelbar vor Beginn der Saisonvorbereitung war es für den SV Viktoria wichtig, keine vorschnelle Lösung zu treffen, sondern eine Entscheidung zu fällen, die sich sportlich wie menschlich trägt.
Mit Volker Schambach ist genau das gelungen.
Der 43 jährige Lehrer kehrt nach einer schöpferischen Pause auf die Trainerbank zurück. Der ehemalige Oberliga- und Rheinlandligaspieler prägte über viele Jahre die SG Moseltal und war dort – mit einer 1 1/2jährigen Unterbrechung – fast ein Jahrzehnt als Trainer verantwortlich. Seine ersten Schritte als Trainer machte er beim SV Ochtendung, später bei Alemannia Plaidt, ehe er zur SG Dieblich bzw. SG Moseltal wechselte. Im Fußballkreis Koblenz genießt Schambach seit Langem einen hervorragenden Ruf als engagierter, fachkundiger und fairer Trainer. Zudem war er auch als Stützpunkttrainer aktiv.
„Als die Anfrage vom SV Weitersburg kam, musste ich nicht lange überlegen. Es reizt mich, nochmal in der Bezirksliga zu trainieren. Zudem ist mir der SV Weitersburg als gut und familiär geführter Verein in bester Erinnerung aus den gemeinsamen A - Klassen Zeiten“, so Schambach. Seine Spielidee steht seit jeher für Offensivfußball und klare Strukturen – Eigenschaften, die gut zur Viktoria passen.
Auch der Vorstand zeigt sich zufrieden mit der Verpflichtung. „Wir sind froh, dass wir Volker Schambach für den SV begeistern konnten“, erklärt der 1. Vorsitzende Harald Piroth. „Nach dem angekündigten Rücktritt von David Koca haben Thomas Castor und ich unzählige Gespräche geführt. In den vielen Duellen mit Dieblich und der SG Moseltal haben wir Volker als engagierten, aber stets fairen Sportsmann erlebt. Umso mehr freuen wir uns darauf, wenn er nach seinem Urlaub am 4. August das Training im Weiherstadion aufnimmt.“
Mit der Verpflichtung von Volker Schambach setzt der SV Viktoria ein starkes Zeichen für Kontinuität und sportliche Qualität. Die Mannschaft und das Umfeld dürfen sich auf einen Trainer freuen, der den Amateurfußball im Rheinland seit Jahren mitprägt und nun bereit ist, ein neues Kapitel im Weiherstadion aufzuschlagen.